Joe Polowsky - ein amerikanischer TräumerBR Deutschland 1985/86, Dokumentarfilm
Autor, Regisseur, Produzent: Wolfgang Pfeiffer
![]() | |
Am 25. April 1945 trafen in Torgau an der Elbe Patrouillen der amerikanischen Armee auf sowjetische Einheiten. Dieses erste Zusammentreffen der beiden verbündeten Armeen besiegelte die militärische Niederlage des deutschen Faschismus. In der Euphorie ihrer kurzen Begegnung versprachen sich die Soldaten, alles zu tun, um einen neuen Krieg zu verhindern. Joseph Polowsky, ein Taxifahrer aus Chicago, war als einfacher Soldat bei diesem Treffen dabei. Er nahm das Versprechen so ernst, dass er den Rest seines Lebens – und selbst seinen Tod – der Verständigung zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Volk und der Freundschaft zwischen den Veteranen der Elbe widmete, immer unter außergewöhnlichen, oft unter kuriosen Umständen. Der Film erzählt die Geschichte dieser Freundschaft und skizziert einen nicht alltäglichen amerikanischen Traum.
Friedensfilmpreis 1987 - Begründung der Jury:
"Traditionellen und bis heute wirksamen Feindbildern setzt der Film die wahre Geschichte eines Träumers entgegen. Auf poetisch-humorvolle und künstlerisch herausragende Weise tritt der Regisseur für das Recht auf die friedliche Existenz eines jeden ein. Er ermuntert dazu, Völkerverständigung nicht den Regierenden zu überlassen."
Berlinale
- Friedensfilmpreis, 1987
Leipzig
- Goldene Taube (Hauptpreis), 1986


Produktionsfirma: Max Film Wolfgang Pfeiffer Filmproduktion (Berlin)
Produzent: Wolfgang Pfeiffer
Regie: Wolfgang Pfeiffer
Drehbuch: Wolfgang Pfeiffer
Kamera: Johann Feindt, Claus Deubel
Musik: Günther Fischer
Schnitt: Klaus Volkenborn