Wolfgang Pfeiffer wurde 1953 in Karlsruhe geboren und wuchs dort auf. Bis zum Alter von 17 Jahren tat er kaum etwas anderes als Fussball zu spielen. Er galt als überdurchschnittlich talentiert. Dann sah er den Film DIE VÖGEL von Alfred Hitchcock. Er hörte von einem Tag zum anderen mit dem Fussballspielen auf und kaufte sich eine gebrauchte Super-8-Kamera. Seither beschäftigt er sich theoretisch wie praktisch mit Film.
Wolfgang Pfeiffer war als Produzent an mehr als 60 Produktionen beteiligt - darunter an so erfolgreichen Filmen wie "Kinder der Natur" (Oscar-Nominierung, "Bester fremdsprachiger Film"), "Stilles Land" (Hessischer Filmpreis, "Bester deutscher Spielfilm"; Regie: Andreas Dresen), Warheads (Nominierung zum europäischen Filmpreis "Felix") oder "Joe Polowsky - ein amerikanischer Träumer" (Friedensfilmpreis Berlinale).
Der Wunsch nach einer neuen beruflichen Herausforderung führte Wolfgang Pfeiffer 1992 nach Afrika, wo er bis 1999 als Film Consultant für die Regierung von Simbabwe am Aufbau einer nationalen Filmindustrie leitend tätig war. Er wirkte u.a. beim Aufbau einer Filmschule der UNESCO mit und initiierte die Gründung des African Script Development Funds für die Rockefeller Foundation.
Seit fast 20 Jahren beschäftigt sich Wolfgang Pfeiffer überwiegend mit Fragen des guten Erzählens im Film. Seit 12 Jahren gibt er seine Erkenntnisse und Erfahrungen an einer eigenen Drehbuchschule an zahlreiche Filmemacher und Studenten weiter. Er fördert die Entwicklung der filmischen Erzählkultur und arbeitet an der Schaffung einer Produktionsstruktur für erzähl-orientiertes Kino.